micromobility expo 2020, 14. - 16. Mai
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Deutsche Messe und IZT kooperieren beim Forum micromobility expo 2020

Die Deutsche Messe Hannover und das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung IZT Berlin haben sich auf eine enge Zusammenarbeit bei der Ausrichtung des Forum micromobility expo 2020 verständigt. Damit wird das Forum, das im Vorjahr von der Deutschen Messe gemeinsam mit der Metropolregion Hannover Göttingen Braunschweig und Wolfsburg ausgerichtet wurde, um einen weiteren Partner verstärkt.

17.01.2020
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Ziel der Kooperation ist es, die micromobility expo 2020 und das dreitägige Forum als Branchenveranstaltung der Mikromobilität im nationalen und internationalen Raum weiterzuentwickeln und als Leitveranstaltung für Branchenexperten sowie Endverbraucher zu etablieren.

"Das Forum war bereits bei der Messe-Premiere in 2019 ein programmatisches Highlight", sagt Simona Erdmann, Projektleiterin der micromobility expo, Deutsche Messe Hannover. "Durch die Kooperation mit dem IZT erhoffen wir uns neue Impulse bei der weiteren Ausrichtung des Konferenzprogramms. Dabei können die Forschungsprojekte und Lösungsstrategien des IZT für eine nachhaltige mobile Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft sowie für eine Verbesserung der Lebensqualität einen wertvollen Beitrag leisten."

Ganzheitliche Lösungsansätze für den urbanen Bereich

Das dreitägige Konferenzprogramm bietet Besuchern die Möglichkeit, sich über neue Mobilitätskonzepte zu informieren und mit Experten aus Industrie, Politik und Verwaltung auszutauschen. Es werden zahlreiche Beiträge angeboten, darunter Impulsvorträge, Talk-Runden und Elevator Pitches. In 2020 sollen insbesondere die Möglichkeiten einer nachhaltigen Mobilitätswende in den Städten beleuchtet werden. Dabei wird der Fokus auf den Gesamtlösungsansatz der Mikromobilität im urbanen Raum gesetzt. Auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sowie die Quartiersentwicklung spielen eine wichtige Rolle. Denn für die Menschen in einer Stadt sind vor allem die Auswirkungen in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld, dem Quartier, von Bedeutung.

"Die kluge Gestaltung der Mobilität ist für die Zukunft der urbanen Lebensqualität von entscheidender Relevanz. Dekarbonisierung, Elektroantrieb, gerechte und effiziente Flächennutzung, saubere Luft und öffentliche Begegnungsräume sind für das Design sehr dicht bevölkerter und zugleich lebenswerter Städte essenziell. Mikromobilität wird für eine in diesem Sinne nachhaltige und soziale gerechte urbane Mobilität einen entscheidenden Beitrag leisten können", sagt Prof. Dr. Stephan Rammler, wissenschaftlicher Direktor des IZT. Der Experte für eine nachhaltige Mobilität forscht zum Zusammenhang von Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Die micromobility expo richtet sich an Kommunen und Städte, Stadtplanungsämter, Verkehrsämter sowie die Politik. Zudem werden Einkäufer, Händler, Logistikunternehmen, Flottenmanager, Bahnhofsmanager, Werkstätten, Pflegedienste und Endverbraucher angesprochen.

Die ersten beiden Veranstaltungstage sind ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten. Am Messe-Samstag sind die Tore mit einem umfangreichen Aktionsprogramm auch für Verbraucher geöffnet.

Über das IZT

Das IZT widmet sich als unabhängige Forschungseinrichtung der Durchführung von Forschungsprojekten sowie wissenschaftlichen und öffentlichen Veranstaltungen, die Erstellung von Gutachten und die Beratung von Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen die Erforschung und Entwicklung von ökologisch, sozial und generativ verträglichen Lösungsstrategien in Wirtschaft und Gesellschaft. Wichtige Zielorientierungen der Forschungs- und Beratungstätigkeit bilden die Leitperspektiven der Nachhaltigen Entwicklung und der Verbesserung der Lebensqualität.

Über die Metropolregion

Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH agiert als Entwickler, Träger und Partner von innovativen Projekten in den Bereichen Verkehr & Elektromobilität, Energie & Ressourceneffizienz, Gesundheitswirtschaft sowie Kultur– & Kreativwirtschaft. Gesellschafter der GmbH sind die vier namensgebenden Städte, das Land Niedersachsen sowie Vereine der Städte, Landkreise und Gemeinden, wirtschaftliche Akteure und Forschungseinrichtungen in der Region. Die Metropolregion betreibt die größte kommunale E-Fahrzeugflotte in Europa.

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